Ein Mann, der eine Frau liebevoll umarmt

Erfahrungsbericht: Meine Erfahrung mit Reiki

Artikel aktualisiert am 05.11.2018

Reiki verändert die eigene Persönlichkeit – der Geist wird wacher und geweitet und man erlebt eine wesentliche Steigerung der Empathie und des Mitgefühls für seine Mitmenschen. In diesem berührenden Erfahrungsbericht schildert H.T.S., wie er durch Reiki die Liebe in sich fand.

Ein Krankenzimmer in einem sehr modernen Krankenhaus in Peking. Im Bett liegt eine an Krebs erkrankte Frau. Die Krankheit ist schon sehr weit fortgeschritten. Der Tumor kann nicht mehr operiert werden.
Drei Heiler stehen um das Bett herum. Sie betrachten diese Frau nicht als krank, sondern sehen sie als vollkommen gesund, vital und heil. Intensiv führen sich alle drei dieses Bild vor Augen. Im Raum ist es leise. Dann ist auf dem Ultraschallmonitor zu sehen, wie der Tumor binnen weniger Minuten vollständig verschwindet.
So beschreibt der amerikanische Physiker Gregg Bradden in einem seiner Bücher eine wahre Begebenheit. Die völlige, minutenschnelle Gesundung einer unheilbar kranken Frau – ganz ohne technische und medizinische Hilfe – nur mit der Kraft der Gedanken, also des Geistes – und ganz ohne Benutzung von Händen. Geht das wirklich?

Als Kind und Jugendlicher wollte ich in einem Punkt keinesfalls so werden, wie es mein wunderbarer Vater war: Nämlich ein Mensch, der von frühmorgens bis spät in die Nacht arbeitet, um seine Pflichten zu erledigen und seinen Mann zu stehen. Damals war es mein Lebenstraum, ein hervorragender Orthopädietechiker zu werden, den vorhandenen Betrieb in St. Veit erfolgreich weiterzuführen und trotzdem noch genügend Zeit zum Leben zu haben.

Vom verschütteten Traum

Nach dem frühen Tod meines Vaters, ich war damals zwölf, kam es für mich jedoch ganz anders und manchmal noch schlimmer als ich je gedacht hätte. Ich begann, meinen Traum vom Leben zu vergessen und halste mir neben meiner Arbeit als Orthopädietechniker zusätzlich noch so manche ehrenamtliche Beschäftigung auf.
Im Verlauf einer tiefen Sinnkrise in der Mitte des vorigen Jahrzehnts erinnerte ich mich wieder an diesen Traum und begann, trotz vieler Unkenrufe aus dem Kreis meiner „Freunde“ mit der Verwirklichung desselben. Auch die eigenen Ängste vor einer Niederlage und die Furcht, dass die Menschen, die mir nahe stehen, verletzt werden könnten, machten mein Vorhaben sicherlich nicht zu einem Spaziergang durchs Leben. Ich begann loszulassen, Bindungen und Verbindungen zu lösen (vgl. Zwillingseigenschaften) und versuchte, in der Gegenwart – voll präsent – zu sein.

Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben
  • Matthias A. Exl
  • Herausgeber: Mankau
  • Auflage Nr. 1 (15.08.2008)
  • Gebundene Ausgabe: 215 Seiten

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Reiki – mein Weg

Ein Mann steht am Höhleneingang und blickt nach draußen in die SonneReiki trat in mein Leben oder anders gesagt, ich begann, Reiki zu lernen und zu entdecken. Zuerst war es mir wichtig, etwas für mich selbst, also für meinen Körper, meinen Geist und meine Seele zu tun. Doch schon bald realisierte ich die Möglichkeiten, welche Bedeutung Reiki auch in meinem Beruf haben könnte. Als Orthopädietechniker wird man ja nahezu täglich mit Krankheiten anderer Menschen konfrontiert und von diesen um Rat und Hilfe gebeten. So reifte in mir der Entschluss, den eingeschlagenen Weg nicht nur für mich alleine zu gehen, sondern alle, die daran teilhaben wollen, daran teilhaben zu lassen. Autsch – wie überheblich war ich doch, so etwas zu wollen. Das klingt zwar gut, aber das ist auch schon alles. Und vor allem befriedigte es mein Ego – gelobt sei der gute Samariter in mir!

Alle meine hehren Pläne wurden schonungslos von „Phänomenen“ aller Art genährt: Hitze, die während einer Reikisitzung plötzlich durch meinen Körper jagt, Kribbeln in den Fußsohlen, zuckende Muskeln da und dort und verschiedenste Lichterscheinungen. Natürlich spürte ich auch dieses und jenes in meinen Händen. Und ich war stolz darauf!

Wann ist man Reiki-Meister?

Später dann, als ich mich schon Reiki-Meister nennen durfte, wurde mir jedoch klar, dass es auf dem ganzen Weg nur darum geht, bedingungslos lieben zu lernen, zum Licht dieser bedingungslosen Liebe zu werden und dieses Licht täglich auszustrahlen. Dieses Licht der bedingungslosen, der gleichgültigen Liebe in jeder Begegnung strahlen zu lassen und sich selbst daran zu erfreuen. Und dass jede Berührung mit den Händen eine heilende Berührung ist. Eine Berührung, die von Liebe getragen heil macht. Dabei ist es ganz egal, ob es Not macht oder nicht.

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Mir wurde aber auch klar, dass es ungemein schwierig ist, den Reikiweg alleine zu gehen – ohne Lehrer, Mentor oder Guru. Und so habe ich mich riesig gefreut, darüber etwas sehr Kluges zu lesen, was ich gerne mit dir teilen möchte:

Huan ging jeden Sonntag zum Gottesdienst. Aber nach einiger Zeit kam es ihm so vor, als sagte der Pastor immer das Selbe und er blieb dem Gottesdienst fern. Zwei Monate später, in einer kalten Winternacht, besuchte ihn der Pastor. „Er ist sicher gekommen, um mich zu überreden, wieder in die Kirche zu kommen“, dachte Huan. Er fand, er könne ihm nicht den wahren Grund für sein Fernbleiben sagen, nämlich die immer gleichen Predigten. Während er sich eine Ausrede zurechtlegte, stellte er zwei Stühle vor den Kamin und redete über das Wetter. Der Pastor sagte kein Wort. Huan, der eine Zeit lang versucht hatte, ein Gespräch in Gang zu bringen, schwieg ebenfalls. Beide blickten fast eine halbe Stunde lang schweigend ins Feuer. Dann erhob sich der Pastor und holte mit einem Zweig ein Stückchen Glut aus dem Feuer. Die Glut, die nicht mehr genügend Hitze bekam, begann zu erlöschen. Huan beeilte sich, sie in die Mitte der Feuerstelle zurückzuschieben. „Gute Nacht“, sagte der Pastor und begann sich zu erheben. „Gute Nacht und vielen Dank“, antwortete Huan. Das Stückchen Glut, das fern vom Feuer ist, erlischt am Ende, so hell es am Anfang auch geglüht haben mag. Der Mensch, der sich von Seinesgleichen entfernt, kann seine Wärme und seine Flammen nicht erhalten, mag er auch noch so intelligent sein. – Die einsame Glut

Ein Schritt zurück

Egal, ob Reikianfänger oder Reiki-Meister – jeder kann auf dieselbe Quelle der Energie zurückgreifen. Es gibt und macht keinen Unterschied. Jeder, der sich der bedingungslosen Liebe öffnet, diese teilt und weiter gibt, kann in gleichem Maße helfen und heilen. Ob er dabei seine Hände benutzt oder nicht, macht keinen Unterschied. Ein Wort zur rechten Zeit, ein strahlender, von bedingungsloser Liebe getragener Blick, vielleicht noch eine sanfte, schwingungsübertragende Berührung ist für mich das Rezept von Reiki. Jeder kann es lernen, jeder kann es praktizieren, jeder kann zum Licht der bedingungslosen Liebe werden.

Es gibt keine Worte, die meine Dankbarkeit für die Vergangenheit ausdrücken können. Es gibt aber ein tiefes und inniges Gefühl des Glücks und der Freude, wenn ich an die Gegenwart und Zukunft denke.

H.T.S.

Literaturempfehlung – Bedingungslose Liebe

Wie H.T.S. bereits oben geschrieben hat: am Reiki-Weg geht es darum, bedingungslos lieben zu lernen. Was damit gemeint ist und wie man diese Fähigkeit in sich erwecken kann, beschreiben die nachstehenden ausgewählten Werke auf wunderschöne Weise:

Unser Geschenk an dich: Leitfaden zur Selbstreflexion

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