Vielen stellt sich die Frage, ob es "schlechte" Energie gibt. Aus der Annahme, dass es diese gibt, entsteht auch das Schutzbedürfnis vor "schlechter" Energie. Doch gibt es schlechte Energie überhaupt und wie ist die Wirkungsweise der Energie innerhalb der Illusion, die wir Leben nennen?

"Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag“ - Genesis/1.Mose, 3-5

Gottes Bühne

Und da stehen wir nun, ein paar Jährchen später, auf Gottes Bühne. Die Tage und Nächte wechseln einander noch immer ab, so wie Licht und Schatten. Doch Gott ist nicht nur der Regisseur, er ist zugleich auch die Bühne und auch die Akteure darauf. Er ist der Schöpfer von alledem und somit ist alles von ihm durchdrungen – einige(s) ist sich dessen nicht bewusst, manche(s) schon.

Selbsterfahrung durch Innenschau

Wir Menschen wurden von Gott erschaffen mit der Fähigkeit, nicht nur nach außen, also auf die Schöpfung, zu schauen, sondern auch nach innen zu blicken. Bei dieser Innenschau erkennen wir unseren göttlichen Kern – Halleluja! – Gott erfährt sich selbst! Durch uns. Durch alles. Durch diese Schöpfung. Warum braucht denn ein Gott dieses ganze „Spektakel“, könnte man sich da fragen? Um dies zu beantworten, bedarf es eines kleinen Ausflugs zurück zum „Anfang“ der Schöpfung: Gott selbst IST. Nicht hell, nicht dunkel, weder kalt noch warm, noch eine sonstige Eigenschaft. Gott ist. Dieses ist Sein, Bewusstsein, ist Liebe (göttliche, also bedingungslose Liebe und nicht das, wie wir Menschen diese oftmals Ego-gesteuert interpretieren und leben). Da ist sie also nun, die Liebe... sie ist... sie ist noch immer… noch immer … und noch immer...

Wir könnten das beliebig fortsetzen. Die verschiedenen Philosophien/Religionen sagen, es kam der Moment, an dem Gott beschloss, sich selbst zu erfahren, bzw. sich selbst zu lieben. Nun, dass Bewusstsein sich selbst erfahren möchte, ist den meisten von uns vertraut – das ist ja auch unser Streben (sozusagen der „Same“ oder die „Gene“ Gottes in uns). Auch das mit dem Lieben, Sich-selbst-Lieben, ist uns vertraut. Doch dies alles ist uns nur möglich durch Interaktion. Interaktion mit der Schöpfung, mit Menschen und auch mit sich selbst. Da ich als unbewusster Mensch, als ein scheinbares Individuum nur ein paar wenige Aspekte aller unendlichen Möglichkeiten erleben kann, gibt es viele Menschen und anderes Leben mit noch viel, viel mehr unterschiedlichen Aspekten, mit unendlich vielen Möglichkeiten in einem unendlichen Universum, in einer unendlichen Schöpfung, in einem Gott, der ohne Anfang und Ende ist.

Die duale Schöpfung - ein Gedanke Gottes

Stellt euch Gott vor, symbolisiert durch einen Punkt. Wie, was, wo und wann ist dieser Punkt? …er ist... – ohne Anfang, ohne Ende. Richtig! Also spaltete Gott einen Teil von sich ab und schuf damit eine Welt der Polaritäten, die in ihrer Gesamtheit naturgemäß wieder alles waren. Durch diese Abspaltung Gottes entstand auf einmal Raum und Zeit. Stell dir eine Bewegung vor, vom Punkt weg, wie ein Strich. Dieser Strich hat einen Anfang und ein Ende und schafft somit Raum und Zeit (unsere momentane Erklärung dafür: „Big Bang“ oder „Urknall“). Das Gleiche geschieht durch die Aufspaltung in Licht und Finsternis (erinnere dich an das Zitat am Anfang). Erst durch Licht UND Schatten entsteht Raum, wird alles plastisch - es ist das Erschaffen einer dualen Welt. Erinnern wir uns an unsere ersten Zeichnungen, als es zuerst unmöglich war, eine Vase plastisch darzustellen. Bis uns jemand zeigte, wie man dabei den Schatten richtig einsetzt...
Nun, die wenigsten werden in ihrem Leben perfekte Vasen zeichnen wollen. Aber die meisten unter uns Suchenden wollen ein „perfektes“ Leben leben (was immer das auch für jeden Einzelnen bedeutet). Damit Leben sein kann, bedarf es des Wechsels von Tag und Nacht, Licht und Schatten – auch auf geistiger und seelischer Ebene. Da also sowohl Licht wie auch der Schatten Teile von uns sind, müssen wir beides zu gleichen Teilen annehmen und keinen Aspekt davon ablehnen. Er würde sonst ins Unterbewusstsein verdrängt werden und von dort aus wirken, um gelebt zu werden. Wir sprechen nicht umsonst bei Reiki in diesem Fall von einer „Schattenthematik“. Wenn wir uns unseres göttlichen Kerns bewusst werden (und zwar nicht intellektuell, sondern erfahrungsmäßig), dann können wir uns über die Täuschung dieser Bühne, dieser Welt der Dualität erheben, sie aufgeben. Aber bis dahin gilt es, alles als Teil von einem selbst anzunehmen, auch jene Schattenanteile. Jede Religion beinhaltet diese „Schattenarbeit“ und an ihr führt kein Weg vorbei, wenn ich Bewusstwerdung anstrebe.

Der gefallene Engel

In den meisten Religionen wurden diese Schatten personifiziert – Satan, Luzifer, Baphomet, Das Böse sind nur einige Namen dafür. Durch diese Personifizierung versuchen wir den Schatten von uns abzuspalten, wir bringen ihn ins Außen, damit wird er sichtbar. Dort „lauert“ dieser dann auf uns und wir bemühen uns, ihn zu bekämpfen. Das kostet viel Kraft und löst ihn doch nicht auf – ein ewiges und oftmals sinnlos scheinendes Unterfangen! Erst, wenn wir die Schatten im Außen als unsere eigenen erkennen und anerkennen und diese integrieren, erst dann ist es uns möglich, sie gemeinsam mit dem Licht wieder zum göttlichen „Nullpunkt“ zurückzuführen. Bis dahin dienen sie uns und damit Gott, der sich in diesem Spiel der Dualität auf unendlich viele Arten erfahren kann – wobei wir alle Gott sind! Alles ist Gott, Gott ist Alles.

Namasté! – ich grüße Gott in dir!

Literaturempfehlung - Schattenarbeit

Wenn man ein glückliches und befreites Leben führen möchte, führt wohl kein Weg daran vorbei, sich die eigenen dunklen Seiten anzusehen und sie anzunehmen. Dass dies unter Umständen nicht gerade einfach ist, liegt in der Natur der Sache. Dennoch ist es notwendig und vor allem möglich. Mit den folgenden Büchern sind Sie in sehr guten Händen, wenn Sie sich Ihrem Schatten nähern wollen. Sehr zu empfehlen sind dabei auch die Cd´s:

Im Gedanken des Teilens

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Leitfaden zur Selbstreflexion

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