Eine Statue von Buddha im Sonnenuntergang

Geschichte von Usui Reiki und Mikao Usui

Artikel aktualisiert am 05.11.2018

Um die Geschichte des Mikao Usui und seiner Entdeckung von Reiki ranken sich einige Legenden. Mikao Usui lebte Ende des 19. Jahrhunderts in Japan und starb 1926. Nach einer Legende soll er ein christlicher Mönch gewesen sein, der eines Tages von einem Gottesdienstbesucher gefragt wurde, ob er glaube, dass Jesus wirklich die Heilungen und Wunder vollbracht hätte, von denen in der Bibel berichtet wird.

Als er dies entschieden bejahte, fragte sein Gesprächspartner weiter, ob er denn selbst schon so etwas erlebt habe, immerhin habe Jesus ja gesagt, dass auch andere dies und Größeres vollbringen könnten. Das musste er verneinen. Dieses Gespräch veränderte sein ganzes Leben. Er machte sich auf, einen Zugang zu diesem alten Heilwissen zu finden. Nach einer anderen Darstellungsweise war Mikao Usui buddhistischer Mönch, doch auch in dieser Geschichte macht er sich auf, die Wurzeln des Heilens zu finden.

Die Suche des Mikao Usui

Portrait von Mikao Usui in JapanVerbürgt ist alles Weitere: Er studierte an der Universität von Chikago alte Sprachen und machte seine Doktorarbeit. Auch las er dort die alten Schriften. Später kehrte er nach Japan zurück, weiterhin auf der Suche nach Hinweisen auf alte Heilweisen. Nachdem er noch Sanskrit gelernt hatte, fand er in einem buddhistischen Kloster eine Handschrift von einem Jünger des Buddha, mit den Symbolen und einer Beschreibung, wie Buddha geheilt hatte. Dieses Wissen allerdings befähigte ihn noch nicht dazu, selbst zu heilen.

Der Rückzug auf den Berg Kurama in Japan und Reiki-Symbole

So zog er sich für 21 Tage zur Meditation auf den Berg Kurama zurück. Am frühen Morgen des 21. Tages hatte er ein Erlebnis: Die alten Symbole, die er vorher in der Handschrift gesehen hatte, erschienen ihm. Mikao Usui hatte eine Vision. Ab diesem unerklärlichen Moment der Erkenntnis hatte er die Kraft zu heilen. Er konnte dies sogleich gleich an sich selbst erfahren. Beim Abstieg zog er sich eine Verletzung am Fuß zu. Er legte die Hände darüber, es hörte auf zu bluten, und der Schmerz verschwand. Mikao Usui ging nun in die Armenviertel von Kyoto und heilte die Kranken auf wundersame Weise, so dass sie wieder Arbeit finden konnten und aus den Armenvierteln herauskamen.

Einweihungen: Erkenntnis, das Verwandlung notwendig ist

Wenige Jahre später jedoch kamen die gleichen Menschen wieder zu ihm, in der gleichen Verfassung wie zuvor. Er erkannte, dass es nicht genügt, den Körper zu heilen. Die gesamte Lebenseinstellung muss eine andere werden. So änderte sich sein Leben ein weiteres Mal; er wurde vom Geistheiler (Anm. „Heilung des Geistes“) zum Lehrer. Mikao Usui verließ die Armenviertel und begann den Menschen beizubringen, sich selbst zu heilen, indem er ihnen die Symbole, die er erhalten hatte, übertrug (was noch heute in den Einweihungen geschieht).

Mikao Usui weihte unter anderem Chujiro Hayashi als Reiki-Lehrer ein. Hayashi weihte unter anderem die Hawaiianerin Hawayo Takata als Reiki-Meisterin ein. Hawayo Takata war die erste Reiki-Meisterin außerhalb von Japan, die insgesamt 22 Reiki-Meister ausbildete, die meisten nicht aus Japan. Sehr viele Reikipraktizierenden außerhalb Japans stammen deshalb aus der Einweihungslinie Usui-Hayashi-Takata ab.

Letzte Aktualisierung am 14.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Buchempfehlungen zur Geschichte von Mikao Usui und Reiki

Das große Buch der Reiki Heilmethode: Von den Anfängen in Japan bis in die heutige Zeit, Ute Wehrend-Segers

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Quellenangaben und weiterführende Links zum Thema

http://de.wikipedia.org/wiki/ Reiki
http://www.reiki.org/faq/historyofreiki.html

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